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Basler Mittwoch-Gesellschaft – 100 Jahre Männerclique

Die Basler Mittwoch-Gesellschaft wird am Mittwoch, 8. Dezember 1907 gegründet mit dem Ziel, edle Freundschaft und Geselligkeit zu pflegen und an der Fasnacht teilzunehmen. 1909 gründet sie unter Joseph Wintzer, dem Erfinder der heute noch verwendeten Hieroglyphen-Trommelnoten, und unter Max Gloor die erste Trommel- und Pfeiferschule und somit die erste Junge Garde Basels. Seit 1922 ist das Restaurant Löwenzorn Stammlokal der BMG. Im selben Jahr erwirbt die Clique die Stänzler – die Uniformen der ehemaligen Basler Standeskompanie aus dem 18. und 19. Jahrhundert. Mit diesen Uniformen wird die BMG noch heute an nationale und internationale Veranstaltungen eingeladen und vertritt Basel dort. Höhepunkte bilden die Teilnahme an der Landesausstellung 1939, dem Carnaval d'Eté in St-Ouen Paris 1969, der Teilnahme am Münchner Oktoberfest 1994 und 2003 oder am Cannstatter Volksfest in Stuttgart 2006. Daneben tritt sie auch an offiziellen Anlässen in Basel auf.

1925 beginnt sie als erste und für längere Zeit einzige Clique, am Fasnachtsdienstag-Abend zu gässle. Künstlerisch prägen bekannte Basler Kunstmaler und Graphiker die Fasnachtszüge der BMG. Charles Hindenlang, Max Sulzbachner, Ferdi Afflerbach, Fredy Prack oder Domo Löw legen gestalterisch einen roten Faden durch die gesamten hundert Jahre ihres bisherigen Bestehens. Im Jahre 1967 werden die BMG-Runzle als alte Garde gegründet, welche in diesem Jahr bereits ihr 40-Jahr Jubiläum feiern. Immer wieder beschreitet die BMG neue Wege, etwa 1998, als sie als erste Clique mit einer Guggemusik – den Fuegefääger – musikalisch eindrücklich am Cortège teilnimmt, oder aber mit der Einführung eines zum Sujet passenden Marsches an der Fasnacht, der nicht dem Fasnachts-Repertoire entstammt.

Als besonderen Brauch führt die BMG am Fasnachtsdienstag eine Totenehrung durch, für alle, die nie mehr Fasnacht machen können. Ein aus alten Seitentüren zusammengesetztes Zyschdigs-Ladärnli wird angezündet, dazu der Trauermarsch getrommelt und ein für die BMG geschriebener Vers des Basler Dichters Theobald Bärwart aus den 20-er Jahren vorgetragen. Die Zeremonie schliesst mit der Pfeifertagwacht. Aus Anlass ihres Jubiläumsauftritts am Monstre wird die BMG diesen Brauch als einmalige Vorstellung auf der Bühne präsentieren.

Gestärkt durch ihr Jubiläum freut sich die BMG, die Herausforderungen des zweiten Jahrhunderts ihres Bestehens als reine Männerclique in Angriff zu nehmen und wird auch in Zukunft immer wieder neue Ideen für die Fasnacht verwirklichen.

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